Dr. Hund hält gesund

 

Ein Hund kann nicht nur der beste Freund des Menschen sein, sondern auch sein Arzt und Therapeut. Nach jüngsten Forschungsergebnissen können Hunde sogar in der Krebsdiagnose eingesetzt werden: Sie erschnüffeln Tumore bereits im Frühstadium. Ihre Trefferquote liegt dabei zwischen 88 und 97 Prozent.

Besitzer eines Vierbeiners sind außerdem wesentlich weniger stressanfällig, haben eine stärkere Immunabwehr und ein geringeres Risiko einer Herzattacke. Das berichtete das Gesundheitsmagazin Healthy Living.

Abbau von Stress
Die Universität Buffalo testete 48 Börsenmakler. Die Hälfte von ihnen bekam einen Hund oder eine Katze verordnet. Nach sechs Monaten mussten alle Probanden in einem Rollenspiel einen Klienten beruhigen, der angeblich 86.000 Dollar verloren hatte. Der Blutdruck stieg bei Brokern ohne Tier deutlich höher als bei denen mit Vierbeinern.

Schutz vor Herzinfarkt
Wer weniger gestresst ist, hat auch ein geringeres Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. Weiterhin fand eine Studie der University of Maryland heraus, dass Patienten mit einem Haustier nach einer Herzattacke deutlich bessere Überlebenschancen hatten als Patienten ohne Tier.

Stärkung des Immunsystems
Eine Lübecker Studie wies nach, dass ein Hund Kinder vor Allergien schützt. Und eine deutsch-australische Untersuchung zeigt, dass Tierbesitzer grundsätzlich ein besseres Immunsystem haben: Sie müssen im Durchschnitt nur elfmal statt 12,9-mal im Jahr zum Arzt.

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